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Leserbrief

«Liewo»-Artikel über Uli Hoeness

Reinhard Walser,Bartlegrosch 38, Vaduz | 20. Mai 2017

«Unverschämtheit»

Der Anlass «Meet the Präsident» mit Uli Hoeness hat vor allem im deutschsprachigen Raum ein Riesenecho ausgelöst. Ein Teil davon ist auf www.meet-the-president.com sichtbar. Auch in der «Liewo» vom letzten Sonntag war ein Artikel von Frau Scherrer über diesen Anlass erschienen. Unter dem tendenziösen Titel «Flop der Woche».
Man kann über Herrn Hoeness denken, was man will. Er hat seine Freunde. Und er hat seine Neider. Tatsache ist allerdings, dass er seine Fehler der Steuerhinterziehung akzeptiert, zu ihnen steht und die Strafe abgesessen hat. Tatsache ist auch, dass er einer der erfolgreichsten Sportfunktionäre der Welt ist. Dass die «Liewo» sich hergibt, einen Gast in Liechtenstein so zu beleidigen, grenzt an eine Unverschämtheit sondergleichen. Der Artikel ist ein Duplikat der deutschen Boulevardblätter, welche alles unternehmen, Uli Hoeness und unser Land in Misskredit zu bringen. Stephanie Scherrer hat zudem keine Ahnung von einer Bewährung. Eine solche kann nicht durch Aussagen des Entlassenen infrage gestellt werden, sondern nur durch erneute Straftaten während der Bewährungszeit. Hier ist Frau Scherrer dem Justizminister von Nordrhein Westfalen gefolgt, der sich im Wahlkampf auf diese unsägliche Aussage hinreissen liess.
Ich bedaure es sehr, dass die «Liewo» sich dem Niveau des deutschen Boulevards nähert. Offenbar spielen Qualität, Sorgfalt und Anstand nur noch eine untergeordnete Rolle. Leider.
Zum Schluss eine positive Nachricht: Uli Hoeness hat sich bereit erklärt, dass ein Teil des Rednerhonorars – neben Bayern – an einen guten Zweck in Liechtenstein übergeben wird.

Reinhard Walser,
Bartlegrosch 38, Vaduz

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