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Leserbrief

Anzeige gegen LIEmobil-Busfahrer

René Steiger,Rheinau 15, Triesen | 13. Mai 2017

Öffentlicher Verkehr

Anzeige von Fahrgästen gegen einen Fahrer zu einem Zwischenfall am letzten Sonntag in Buchs … wie sich doch die Zeit mit meinem Erlebnis deckt. An demselben Nachmittag rannte ich ebenfalls in Buchs auf den Bus. Dieser fuhr gerade an und der Busfahrer bedeutete mir mit einer schnöden Handbewegung, dass er mich stehen lasse. Bei einem Fahrplan im 30-Minuten-Takt wirklich eine Glanzleistung.
Nun lese ich von diesem Zwischenfall. Ich bin auf den ÖV angewiesen und benütze diesen auch sehr intensiv mit dem Jahresabo. Dadurch kenne ich einige Fahrerinnen und Fahrer und darf sagen, der Grossteil übt den Beruf bestens aus. Und dann hat es ein paar schwarze Schafe, auf die wir «Transportgut» – bei denen sind wir keine Fahrgäste – gut verzichten könnten.
Zwei Beispiele: In Schaan rannte ich auf den Bus, der noch ein wenig wartet. Auf meinen Dank meint der Busfahrer, «wenn man sieht, dass sich jemand bemüht, dann lassen wir den schon noch einsteigen». Danke nochmals.
Fall zwei, Vaduz Rütti: Ein englisch sprechender Mann versucht, sich mit dem Fahrplan schlau zu machen. Er muss nach Sargans. Linie 11 müsste gemäss Fahrplan seit fünf Minuten abgefahren sein. Wir schauten nochmals, ob eventuell ein 12E fahren würde. Da, hinter uns, schliesst der 11-er gerade die Türen. Der Mann rennt hin … aber diese schnöden Handbewegungen sind uns «Transportware» bestens bekannt. Diesen Vorfall meldete ich an LIEmobil. Postwendend bekam ich Antwort, man habe mit dem Fahrer gesprochen … und natürlich sieht seine Sicht ganz anders aus. Er wäre bereits im Verkehrsfluss gewesen.
Einzelne Fahrer können tun und lassen was sie wollen. Andere bemühen sich um die Fahrgäste und behandeln sie auch als solche.
Ich hoffe, dass diese Anzeige nun endlich mal Behauptungen aus dem Weg räumt.

René Steiger,
Rheinau 15, Triesen

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