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Leserbrief

Auch das Geld ist ein Spiel

Robert Allgäuer,Schalunstrasse 17, Vaduz | 6. Mai 2017

«Meet the President»

Kommt Donald Trump ins Land? Eingeladen von liechtensteinischen Trumplingen? Nein, ein anderer Ichling besucht das Fürstentum, Uli Hoe­ness. Er wird am kommenden Montag bei einem «Business Lunch» in der Hofkellerei unter dem Motto «Meet the President» Hof halten und über die Erfolgsgeschichte «mia san mia» des FC Bayern München reden. In der Einladung zu diesem Event wird Uli Hoeness als die schillerndste Persönlichkeit im deutschsprachigem Raum bezeichnet. Eingeladen haben mehrere Sponsoren. Die Fussball-Institutionen des Landes haben mit der Einladung nichts zu tun. Von einem Charityzweck wird nicht gesprochen. Wer sich über Hoeness informieren will, konsultiert die «NZZ» vom 11 Januar 2017. Uli Hoeness Habe ein Bussgeld von 43 Millionen Euro geleistet. Die Haftstrafe für Steuerhinterziehung habe dreieinhalb Jahre betragen, die aber um die Hälfte reduziert worden sei. Im Gefängnis habe er 5500 aufmunternde Briefe erhalten. Uli Hoeness sagt an anderer Stelle, dass sein Zockertum keine krankhaften Züge gehabt habe. Vor vielen Jahren war Uli Hoeness als Fussballer im Lande. Wenn man dem Namen Hoeness die Wörter Hohn und Verhöhnung beifügen würde, ergäbe sich ein Wortspiel. Der Fussball ist ein Spiel. Auch das Geld ist ein Spiel.

Robert Allgäuer,
Schalunstrasse 17, Vaduz

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