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Leserbrief

Lieber Albert Frick,

Der Vorstand von «Hoi Quote» | 4. Mai 2017

Quotendebatte

mutige Menschen braucht das Land. Menschen, die sich zu etwas bekennen, das auf den ersten Blick nicht dem Mainstream entspricht, das vielleicht sogar auf Ablehnung stösst. Das haben Sie gemacht. Sie haben sich im «Volksblatt» von Mittwoch für eine politische Geschlechterquote ausgesprochen – trotz Ihrer öffentlichen und exponierten Stellung als Landtagspräsident und Präsidiumsmitglied der FBP. «Man muss es realistisch sehen, wenn man die Situation ändern will, dann hilft kurzfristig nur eine Quote», sagen Sie. Denn so hätten die Frauen die Möglichkeit, ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen. Und Sie betonen, dass es bereits andere Formen von Quoten gäbe, dass auch das Proporz-System eine Quote darstelle.
Es ist entscheidend in einer Demokratie, dass Politiker visionär sind und nicht nur den eigenen Garten pflegen. Nur so kann sich eine Gesellschaft weiterentwickeln.
Das gilt insbesondere bei gesellschafts- und demokratiepolitischen Themen. Gerade in der Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Familie und Politik braucht es den Mut, die nötigen Schritte zu gehen und nicht eine weitere Runde zu drehen. Hier könnten sich noch einige Politikerinnen und Politiker eine Scheibe bei Ihnen abschneiden.
Kurz gesagt: Wir danken Ihnen für die öffentliche Unterstützung in der Sache. Es ermutigt uns, am Ball zu bleiben.

Der Vorstand von «Hoi Quote»

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