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Leserbrief

Liebe Verantwortliche der Gemeinde Eschen,

Martina Sochin-D’Elia,Quellenstrasse 19, Eschen | 25. April 2017

Kreuz Eschen

mit dem Rückzug der ITW AG aus dem Baurechtsvertrag betreffend das Kreuz-Areal in Eschen haben Sie nun die Chance erhalten, den Abrissentscheid ohne Gesichtsverlust erneut zu überdenken.
Seien Sie mutig und weitsichtig, indem Sie sich für den Erhalt bzw. eine bauliche Sanierung des ehemaligen Gasthofes Kreuz aussprechen. Das Kreuz gehört zum Eschner Dorfbild.
Jüngst haben Sie, werter Vorsteher, sich anlässlich des Neuzuzügertages völlig zu Recht mit den Pfrundbauten als kulturellem Treffpunkt in Eschen gebrüstet. Sie haben dabei nicht erwähnt, dass die Gemeinde damals – vor gut 40 Jahren – die Pfrundbauten respektive das, was davon übrig war, dem Abbruch zugunsten einer Stras-se preisgeben wollte. Es bedurfte einer Bürgerinitiative mit anschliessender Abstimmung, um die Pfrundbauten zu retten.
Seien Sie als Vertreter der Gemeinde dieses Mal mutiger, lassen Sie es nicht auf eine Bürgerinitiative ankommen und freuen Sie sich darauf, wenn zukünftige Generationen stolz auf die erfolgreiche Sanierung des Kreuzes und damit auf den zumindest teilweisen Erhalt des historischen Dorfbildes von Eschen verweisen können.

Martina Sochin-D’Elia,
Quellenstrasse 19, Eschen

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