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Leserbrief

Armes Liechtenstein

Ulrike Jank,Oberfeld 48, Triesen | 11. April 2017

Ich bin 41 Jahre alt, habe 20 Jahre in einer liechtensteinischen Fabrik gearbeitet und bin seit knapp einem Jahr arbeitslos.
Und ich schäme mich sehr für Liechtenstein, denn wie hier mit einheimischen Arbeitslosen, die auch noch unter Depressionen leiden, umgegangen wird, ist eines reichen Landes mehr als unwürdig. Depressionen werden von der Regierung und vom AMS gar nicht anerkannt, auch wenn man jahrelang zu einem Psychologen oder Psychiater gegangen ist. Im Gegenteil: Man wird sogar noch mit Einstelltagen «bestraft», nur weil man das Mobbing auf der Arbeit nicht mehr ausgehalten hat. Armes Liechtenstein! Anstatt einheimische Menschen zu unterstützen, setzt man in vielen Firmen lieber auf billige Auslandskräfte.
Flüchtlinge werden von der Sozialhilfe unterstützt, aber Liechtensteiner lässt man quasi absaufen, obwohl sie zuverlässige und tüchtige Arbeiter sind. Wirklich traurig!

Ulrike Jank,
Oberfeld 48, Triesen

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