Leserbrief

Predigt des Generalvikars Dr. Walser

Giorgio Endrizzi,Schwefelstrasse 28, Vaduz | 11. April 2017

Erstaunlich, wie die Predigt vom Generalvikar Dr. Walser kommentiert wurde. Wo sind wir denn? Die Realität auch im Editorial von Michael Winkler ist nicht zu verleugnen. Generalvikar Dr. Walser übt sein Amt aus, und zwar pflichtbewusst. Wer sonst noch? Die ungerechten Zustände und Beraubung von Rechten werden überall verübt. In Italien und in Russland werden diese auch mit kriminellen Handlungen verübt. Und hier? Dies wird hier als Lobby bezeichnet. Gerade dann hat die Kirche die Aufgabe, auf Missstände hinzuweisen, obwohl wir auch eine kirchliche Lobby haben, die nicht mit Papst Franziskus übereinstimmt. Dogmen werden als Begründung genommen. S. H. Papst Franziskus stellt seine Unfehlbarkeit auch in Frage. Seine Wünsche und Empfehlungen mit Dogmen abzulehnen, haben nichts mit Gerechtigkeit und gesundem Menschenverstand zu tun. Leider handeln und denken unsere Politiker, im Gegensatz zu unserer Fürstenfamilie, nur in Legislaturperioden, eben nicht langfristig. Lesen wir, was S. D. Erbprinz Alois gesagt hat. Es gibt bei uns auch Ungerechtigkeiten. Dass ich als Pensionist für meine Krankenkasse 39 Prozent meiner AHV-Rente, nach 50 Jahren Arbeit, zahlen muss, hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun. Die Predigt von Hw. Dr. Walser ist treffend. Nun ist die Politik an der Reihe. Die Leserbriefe von Kurt Alois Kind und Dr. Alois Büchel sind bezeichnend. Dr. Büchel hatte schlimme Erlebnisse, nicht immer gerecht. Niemand hat sich entschuldigt. Das ist auch eine Folge einer Lobby. Liebe Politiker, 22 Landtagsabgeordnete Männer und 3 Frauen, die leider kein Gewicht haben, hören Sie bitte auf das Fürstenhaus, das einen ehrlichen Draht und Ohr zum Volk hat und Menschenverstand anwendet. Gott sei Dank. Zum Glück scheint, dass die Gegner der Fürstenfamilie ruhiger sind. Leider wird vergessen, was das Fürstenhaus für das Land geleistet hat, inklusive Existenzberechtigung als Fürstentum. Als Liechtensteiner würde ich mich sehr freuen, wenn die Politik die Priorität auf Gerechtigkeit setzen würde. Folgende Ereignisse sollten nicht mehr vorkommen: Landtagsgebäude muss schon repariert werden. Verantwortlich? Niemand. Pensionskassen-Debakel: Verantwortlich? Niemand. Post Debakel: Verantwortlich? Niemand = Lobby? Trotz allem bin ich dankbar, hier zu leben – unter der erwiesenen Weitsicht unseres Fürsten. Vergleichsweise leben wir hier bedeutend angenehmer, besser und friedlicher. Nobody and nothing is perfect. Eine Horizonterweiterung ist wünschenswert.

Giorgio Endrizzi,
Schwefelstrasse 28, Vaduz

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