Leserbrief

Schande, Schande, nochmals Schande!

Kurt Alois Kind,Essanestrasse 164, Eschen | 6. April 2017

Kritik an Politik

Da kann sogar der Pfarrer der Regierung und dem Landtag beim Heiliggeistamt «d’Kappa botza». «Und Hät’s eppis gnötzt? Secher ned!»
Es wäre peinlich, wenn der Herr Pfarrer nichts sagen würde! Endlich hat er mal was gesagt! Es wäre sogar schon lange die Pflicht vom Pfarrer gewesen, im Namen des Volkes endlich etwas Kritisch-sachliches vorzutragen!
Der Tenor von Rot und Schwarz ist immer noch: Wir sind die Besten!
Suuuper! Lieber Thomas Banzer, lieber Günther Fritz, nun habt ihr beide in euren Beiträgen bestätigt, dass das Volk euch den Buckel runterrutschen kann!
Deine Aussage, Thomas: «Wir müssen uns in erster Linie mit uns selbst beschäftigen und dazu gehört auch, dass wir uns fragen müssen, welche Wähler wir aus welchen Gründen verloren haben und wie wir das Vertrauen dieser Wähler wieder zurückgewinnen können.»
Deine Aussagen, Günther: Eine Wertediskussion führen, Wind muss rauer werden etc.
Das ist doch der Oberhammer! Es geht nur um euch und eure Partei!
Ihr stuft immer noch Wähler als blinde, dumme Esel ein, denen man «hinterlistig» ein X für ein U verkaufen kann, damit ihr gewählt werdet! Was anderes als «hinterlistig» ist es, so zu tun, als ob ihr für’s Volk da seid und trotzdem nichts für’s Volk auf die Reihen bringen «wollt»!
Doch das ist vorbei! An den Taten werdet ihr beurteilt werden!
Wann begreift ihr endlich, dass ihr nur das tun müsst, was dem Volk effektiv und nachvollziehbar hilft und nützt! Die Wähler kommen dann automatisch auf euch zurück, sei es zu den «Roten» oder «Schwarzen»!
Es ist absolut hirnrissig, dauernd zu fragen, wie ihr Wähler zurückgewinnen könnt. Verwendet eure Energie endlich für’s Volk und nicht für euch selbst!
Wo bleiben die klaren Vereinbarungen in eurem Koalitionsvertrag – keine «schwammigen Formulierungen»! – die an erster Stelle dem Volke zugute kommen sollen?
Wo bleibt die Forderung, dass alles unternommen werden muss, dass neue Ideen miteinander erarbeitet werden für die Aquirierung von neuen Geldzuflüssen und endlich geschaut wird, dass von den 17 000 finanzintensiven Arbeitskräften die jeden Tag in unser Land zur Arbeit kommen, ein wichtiger Prozentsatz in Liechtenstein wohnen muss, damit die nicht das ganze Steuergeld ins Ausland forttragen! Pro Jahr gehen allein dadurch schon mindestens 50 Millionen Franken verloren!
Hört endlich auf, so introvertiert und verstockt zu handeln!
Die Folge davon ist, dass die Pensionen gekürzt und Beiträge jeglicher Art erhöht werden müssen!
Wir müssen aufhören, den Ast, auf dem wir sitzen, abzusägen mit konservativem engstirnigem Denken, wonach wir allein auf einer Insel, genannt FL leben können!
Es gibt noch viele weitere Punkte, die Geldzuflüsse garantieren! Ihr wisst sie genau, wo sie sind ... Aber es scheint so zu sein, dass ihr denkt: Die Worte hör ich wohl, aber allein der Gedanke, dass ich mich für das FL-Volk geistig und körperlich flexibel bewegen müsste, ist mir ein Graus.
Winston Churchill sagte einst: «Es ist sinnlos, zu sagen: Wir tun unser Bestes. Es muss euch gelingen, das zu tun, was erforderlich ist»!

Kurt Alois Kind,
Essanestrasse 164, Eschen

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung