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Leserbrief

Respekt vor mutigen Priestern und Politikern

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 4. April 2017

Predigt des Generalvikars

Wenn ein Geistlicher sich zur Marionette von Mainstream und Zeitgeist macht, dann wird er von der Masse gelobt. Wenn er aber Rückgrat zeigt und mit unbequemen, wahren (!) Aussagen Stellung bezieht, dann rumort es im Busch. Ein linker «Plüsch-Pfarrer» ist leider populärer als einer, welcher der Gesellschaft hin und wieder mutig den Spiegel vorhält.
Als Generalvikar unseres Erzbistums ist Herr Markus Walser logischerweise auch Priester. Und als solcher fand er am vergangenen Donnerstag während des Gottesdienstes vor der Landtagseröffnung einige kritische Worte zur Politik. Alle Achtung. Naheliegend, dass er damit die anwesenden Politiker verblüffte. Es sei hier nur eine seiner Aussagen rausgepickt. Generalvikar Walser sagte treffend: «Warum haben viele Politiker im deutschsprachigen Raum Angst vor sogenannten populistischen Parteien? Etwa weil sie mit ihren Ohren die Sorgen der einfachen Leute hören und in ihren Entscheidungen auch berücksichtigen müssten?» Wie recht er doch hat. Walsers gelungene Predigt kann man nachlesen auf www.pfarrei-vaduz.li (Unterkapitel «Aktuelles») und sich so eine eigene Meinung bilden.
Eine kurze, ergänzende Bemerkung von meiner Wenigkeit bezüglich Populismus: Wenn in diesen Zeiten der Globalisierung sich rechtschaffene Politiker stark machen für die Selbstbestimmung und Eigenständigkeit (Souveränität) des eigenen Landes, dann werden sie mit dem Begriff «Rechtspopulismus» gebrandmarkt. Doch ist ein ehrliches (!) Ernstnehmen der Anliegen des Volkes (lat. «populus») keineswegs verwerflich, im Gegenteil.
Wenn andererseits UNO, EU, Europarat & Co. via Leitmedien während Jahrzehnten mit ihrer Propaganda weltweit den Massen die gefährlichen Konzepte von Globalisierung, Kollektiv, Schwächung des Nationalstaates, Grenzaufhebung und «Völkerwanderung», Schein-Gerechtigkeit und Schein-Umweltschutz («CO2-Abgaben» etc.) eintrichtern, dann stören sich die meisten von uns manipulierten Ochsen leider nicht daran. Dabei handelt es sich um einen (von den Medien leider niemals kritisierten) Linkspopulismus. Und zwar um einen der übelsten, diktatorischen Sorte.
Linke Politiker (Sozialisten bzw. Kommunisten) sind – so paradox es tönt – die Diener der allermächtigsten Weltelite. Wegen ihrer globalisierungsfördernden Politik. Und weil sie die Gesellschaft in die Abhängigkeit führen.
Zu hoffen, dass Liechtensteins Politiker den Mut haben, sich im christlichen Sinne für das Gute – und nicht für das «Scheingute» (= das Böse)! – einzusetzen.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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