Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Zur Predigt von GV Walser

Hannes WillingerTäscherlochstr. 20, Triesenberg | 3. April 2017

Es gibt sicher einige Feststellungen und kritische Anmerkungen in der Predigt von GV Walser, die nicht aus der Luft gegriffen und überlegenswert sind. Es fragt sich aber, ob er, was sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln betrifft, auch an die beträchtlichen Beiträge von Land und Gemeinden an das Erzbistum gedacht hat. Denn dessen Leistungen genügen in keiner Weise den Ansprüchen, die Papst Franziskus im Sinne des Evangeliums an seine Bischöfe und Priester stellt (z. B. Stichwort «Arme Kirche» oder Umfrage sowie Umsetzung im Zusammenhang mit der Familiensynode). Von Gehorsam gegenüber dem Vatikan ist seit dem Amtsantritt dieses Papstes im Erzbistum Vaduz ebenso wenig zu spüren wie von wirklich christlichem Umgang mit wieder verheirateten Geschiedenen, die Hilfe im Glauben suchen! Und wenn sich die Bistumsleitung schon nicht in ihre Angelegenheiten dreinreden lassen will (im Sinne von Trennung/Entflechtung von Kirche und Staat), dann soll sie sich fairerweise auch nicht in die Politik einmischen. Wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen.

Hannes Willinger
Täscherlochstr. 20, Triesenberg

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung