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Leserbrief

Platz für «Was wäre wenn»-Gedanken

Jo Schädler,Eschnerstrasse 64, Bendern | 29. März 2017

US-Präsident Trump

Guten Tag Herr oder Frau oder Es «Dr Unterländer».
Neulich hatte ich Ihnen auf Ihren Trump-Aufsatz erwidert. Beim letzten «Unterländer» wurde ich das Gefühl nicht los, dass Sie mich irgendwie nicht richtig verstanden haben – falls Sie mich gemeint haben. Was ich einfach einmal annehme.
Seit dem Trump Präsident ist, erscheinen jeden Tag in allen Medien Anti-Trump-Reflexe, Verurteilungen und Verhöhnen zu zig Tausenden, von Schwarzmalerei und Untergangsszenarien gar nicht zu reden. Analytische und neutrale Berichte findet man sehr selten. Alle Medien sind sich einig und wohl willens, diesen Präsidenten auf den Mond zu schiessen. Dabei können sie ja froh sein, denn so haben sie etwas zu kritzeln und zu schmieren.
Dabei wurde dieser Mann von der Hälfte der Amerikaner – und das sind sehr viele Menschen – gewünscht. Endlich einmal einer der sich nicht schablonisieren lässt. Untergangsstimmung zu machen ist nicht unbedingt erfolgsversprechend, da der amerikanische Präsident viel Macht hat, aber beileibe nicht alle. Das Parlament denkt mit und bestimmt letztendlich was gemacht wird.
Schön wäre halt einmal, wenn man etwas über Trump lesen würde, das nicht gleich mit der Vernichtungskeule daherkommt. Persönlich bin ich gespannt, wie sich die Medien verhalten, wenn sich zeigt, dass der Mann sehr viel mehr bietet, wie man ihm angedichtet hat. Man muss ja Trump nicht mögen und man muss auch mit dem was er macht nicht einverstanden sein, aber am Anfang einer Präsidentschaft müsste doch der «Was wäre wenn»-Gedanke wenigstens ein bisschen Platz finden.
Gruss und nichts für ungut.


Jo Schädler,
Eschnerstrasse 64, Bendern

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