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Leserbrief

Beschwerde an falsche Adresse versandt

Jakob Erne,Schliessa 23, Triesen | 28. März 2017

DLZ Sonne in Triesen

Nun müssen wir die Augen öffnen und nicht die Faust im Sack machen. An den letzten Landtagswahlen wurden alle Stimmberechtigten mehrfach daran erinnert, dass bei einer Briefwahl auf den Abgabetermin zu achten ist. Verspätete Abgaben werden als ungültig erklärt. Als KMU wissen wir: Bei einer Ausschreibung auf Gemeinde- und Landesebene müssen die angegebene Anschrift und das Datum eingehalten werden, ansonsten werden diese Angebote nicht zugelassen. Wir können auch keine Rechtsmittelinstanzen wahrnehmen. Auch die Projektgegner und ihr Anwalt müssen diese Vorgaben einhalten.
Die Beschwerde gegen das DLZ Sonne ist nun abgelaufen. Der Anwalt vom Projektgegner fungiert laut «Volksblatt» vom 21. März 2017 auch als ordentlicher Richter beim Staatsgerichtshof in 17 Fällen. Aussage vom Projektgegner im «Volksblatt» vom 24. März 2017, Zitat: Kein Grund, sich um Formalitäten festzumachen? (Festzuhalten?)
Haben ehemalige Amtsleiter in Liechtenstein noch einen kleinen Bonus – zur Verwaltung bis hinauf zum Staatsgerichtshof? Ich hoffe nicht. Alle Liechtensteiner sind vor den Gesetzen gleich. Wir Triesner müssen nun abwarten, wie die neue Regierung sich verhält. Die Befürworter des DLZ Sonne würden sich freuen, im neuen Sonnenlokal mit den Projektgegnern mit einem Glas anzustossen.

Jakob Erne,
Schliessa 23, Triesen

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