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Leserbrief

Der Bibel ist los

Jonas Benz,Schwarze Strasse 6, Eschen | 24. März 2017

Wir sollten endlich dazu stehen, dass wir egoistisch und profitgierig sind in allem, was wir tun. Nun fordert die Natur ihren Anteil mit Recht zurück, welchen wir ihr genommen haben. Der Biber hat keine Schuld an der Misere. Hätte man den Rhein nicht in ein Flussbett gezwängt, sondern noch einige Auenwälder belassen, wäre die Lebensqualität für Mensch und Tier bei Weitem attraktiver. Nun wird gejammert wegen der Kosten und der Schäden, die der Biber anrichtet. Ja wer richtet denn den Schaden an? Wer ist denn verantwortlich, dass man Hochwasserschutzanlagen benötigt? Der Mensch, Alleinherrscher und Tyrann über alles Leben. Ach, mir wird glaub ich gleich übel. Was nicht ins Konzept passt, anders ist oder konkurriert, wird liquidiert und muss weg. Mensch und Tier. Ja, für alles andere hat man «Chlüter» oder «Pfludi» zur genüge und investiert irre Summen in jeden erdenklichen Schwachsinn oder Fehlinvestitionen, welche der Bürger ausbaden muss. Wenn es um den Erhalt des Bibers geht, ist man zu geizig. Lieber Fallen aufstellen und totschiessen (für wie dumm werden wir gehalten), ist billiger und praktischer. Halt aus den Augen, aus dem Sinn. Übrigens, wenn schon totschiessen, dann nicht feige sein und andere die Drecksarbeit überlassen, sondern selbst ausführen.

Jonas Benz,
Schwarze Strasse 6, Eschen

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