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Leserbrief

Biber, Amt für Umwelt, LGU

René Steiger,Rheinau 15, Triesen | 24. März 2017

«Vaterland» und «Volksblatt» berichten in der Ausgabe vom 23. März über einen Vortragsabend der LGU. Unter anderem ist zu erfahren, dass Naturpflege nicht nur für Wald, Wiese und Gewässer gelte, sondern auch für den Siedlungsraum, der noch mehr mit naturnahen Flächen für Mensch und Tier aufgewertet werde.
Und genau diese Aussage wurde von einem der Protagonisten in der Causa Biberfallen Äulehäg Balzers gemacht. Vor versammeltem Publikum schönreden und auf der anderen Seite genau das Gegenteil tun. Herr Olivier Nägele, was wollen sie nun? Naturpflege oder (verbotene) Biberfallen?
«Wenn die Wirtschaft der Natur ein Zuhause gibt», so lautet die Überschrift über dem Artikel. Darf die Frage gestellt werden, wenn das Amt für Umwelt und die LGU (und vielleicht die Wirtschaft) zusammen dem Biber ein Zuhause geben würden … ? Nicht nur schöne Worte sind zu liefern, sondern Taten.
Ebenfalls heute lese ich eine Richtigstellung von Herrn Helmut Kindle, Amtsleiter und ein weiterer Protagonist in der Biberfallenfrage, dass entgegen seiner gemachten und gross publizierten Aussage, die Falle doch scharf gestellt war. Kommunikationsfehler im Amt für Umwelt. Muss angenommen werden, dass es in diesem Amt auch in anderen Fällen mit der internen Kommunikation hapert? Dazu noch willkürliche und schwammige Auslegung von Verordnungstexten.
Was stellen die Bürokraten selbst fest? «Das Amt für Umwelt ist sich bewusst, dass die Biber-Entnahmen keine langfristige Lösung sind.» Wenn man das also weiss, wieso werden trotzdem widerrechtlich Fallen aufgestellt?
Auffallend auch der Schreibstil im Amt für Umwelt: Biber-Entnahmen! Stehen sie dazu: Ziel ihrer Fallen ist eine Tötung der Tiere. Ihr Amtsdeutsch enthält recht viel Weichspüler.
Wer kontrolliert und stoppt nun endlich dieses per Verordnung verbotene Aufstellen der Biberfallen? Sind wir Einwohner und Einwohnerinnen dem Landesamtsschimmel wehrlos ausgeliefert?

René Steiger,
Rheinau 15, Triesen

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