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Leserbrief

Fehlende weibliche Solidarität

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen | 13. März 2017

Liebe Frau Hasler! Schön, dass Sie in einem so gleichberechtigten und stimmigen Umfeld in Zürich arbeiten. Interessant wäre, ob diese Gleichberechtigung auch durch eine Quote erzwungen wurde? In Ihrem Leserbrief bringen Sie das Wort «Solidarität» ins Spiel und erkennen, dass meinerseits die Solidarität in dieser Sache fehlt. Solidarität, ein Begriff, der sehr vielschichtig und dessen Bedeutungsgehalt besonders weitläufig ist. In Ihrer Erwähnung interpretiere ich es als «Zusammengehörigkeit und Mitverpflichtung». Meinerseits fehlt die Solidarität in Sachen Frauenquote u. a. aufgrund von persönlichen Erfahrungen im beruflichen und privaten Umfeld. Zusätzlich verweise ich auf die bereits kommunizierte Meinung, dass Mankos nicht durch Quoten kaschiert werden sollten.
Darf ich Sie bitten, diesen in Zürich persönlich er- und gelebten «Gleichberechtigungsspirit» in Ihr Heimatland zu transferieren? Das wäre eine liberale Art, um eine Veränderung in Liechtenstein in Bewegung zu setzen oder vielleicht sogar herbeizuführen. Akzeptanz und Respekt aus Überzeugung sowie Freiheit bevorzuge ich weiterhin vor erzwungenen Quoten. «Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.» (Zitat Benjamin Franklin).

Carmen Sprenger-Lampert,
Landstrasse 333, Triesen

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