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Leserbrief

Es reicht jetzt

Christl Gstöhl,Rofenbergstrasse 42, Eschen | 7. März 2017

WZW-Verfahren

Nachdem mit dem Obergericht nun auch die zweite Instanz im Verfahren gegen die Ärztekammer-Präsidentin keine Überarztung festgestellt und der Vorwurf der Krankenkassen bzw. des Krankenkassenverbandes entkräftet hat, wäre meines Erachtens vom LKV – nach der öffentlichen Vorverurteilung – nun auch mindestens eine öffentliche Entschuldigung angestanden. Aber weit gefehlt! Ohne die Information der Kammerpräsidentin selbst über das rechtskräftige Urteil, hätte der LKV der interessierten Öffentlichkeit seine Schlappe wohl nicht eingestanden. Stattdessen legt der LKV nach und steht wegen angeblicher «Auffälligkeiten» für die letzten beiden Jahre schon wieder in den Startlöchern für ein weiteres Verfahren gegen die Kammerpräsidentin.
Da der Prämienzahler nun bereits rund 250 000 Franken für die Anwaltskosten der obsiegenden Partei und sehr wahrscheinlich noch etwa gleich viel für die Auslagen des Anwaltes des LKV berappen muss (das wird natürlich verschwiegen!), ist zu befürchten, dass der LKV noch weiter unsere Prämiengelder in den Sand setzt. Es ist zu erwarten, dass durch solche Aktionen die Prämien weiterhin steigen – nicht, weil alle Liechtensteiner zu viel zum Arzt rennen, sondern weil der LKV irrsinnige Summen für Prozesse ausgibt, für die wir wieder herhalten müssen!
Ausserdem ist es sehr bedenklich, wie in letzter Zeit bei uns im Lande mit Menschen «Politik» gemacht wird. Das bisherige Verhalten – nicht nur des LKV – erinnert mich eher an Mobbing! Und das, nachdem die Regierung bzw. das Ministerium für Gesellschaft, vor gerade erst einem Jahr den Chancengleichheitspreis 2016 dem Projekt «Mobbingberatungsstelle Liechtenstein» zugesprochen hat!

Christl Gstöhl,
Rofenbergstrasse 42, Eschen

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