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Leserbrief

Quotenlösung, Nein danke!

David Vogt,Rheinstrasse 54, Balzers | 2. März 2017

Seit Jahren werden nach Gemeinderats- und Landtagswahlen gewisse Kreise nicht müde, eine Quotenregelung für Frauen und neuerdings auch für Männer zu fordern. Ich möchte kein Quotenmann sein und bin überzeugt, dass viele Frauen genauso denken.
Mein Vorschlag wäre, dass sich einige Damen und Gruppierungen in Zukunft etwas zurückhalten. Das würde unser Frauenbild sehr positiv beeinflussen und die Wählerinnen und Wähler ermuntern, vermehrt Frauen zu wählen.
Vorschläge, wie sie die ehemalige Fraktionsvorsitzende der Freien Liste erst kürzlich in einem Fernsehinterview geäussert hat: «den Parteien für jede Frau, die sie auf die Liste nehmen, 5000 Franken auszuzahlen», sind völlig ungeeignet und kontraproduktiv. Ich bin für Gleichberechtigung und würde mir in der Politik mehr Frauen wünschen, das können wir aber nicht erzwingen oder mit Quoten regeln, das braucht Zeit und Geduld.
Vergessen wir nicht, dass unsere Mütter und Grossmütter noch kein Stimm- und Wahlrecht hatten und mindestens so glücklich waren, wie die heutigen Frauen. Sie haben ihre ganze Kraft und Energie in die Familie investiert, davon dürfen wir heute noch profitieren. Dieses Beispiel zeigt, dass nicht das Stimm- und Wahlrecht oder die Anzahl der Frauen im Landtag entscheidend sind, sondern wie wir miteinander umgehen. Darüber sollten wir uns in Zukunft den Kopf zerbrechen und nicht über eine Quotenregelung.

David Vogt,
Rheinstrasse 54, Balzers

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