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Leserbrief

Medien kritisch hinterfragen

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 2. März 2017

US-Präsident Trump

Die Wahrheit erkennt man bekanntlich daran, dass sie massiv und unfair bekämpft wird. Am vergangenen Samstag, den 25. Februar, zogen unsere beiden Landeszeitungen über den US-Präsidenten Donald Trump her – das «Volksblatt» auf Seite 4 und das «Vaterland» auf Seite 9).
Es geht bei diesem meinem Leserbrief in keiner Weise darum, die ganze Journalistenzunft zu kritisieren. Doch Trumps treffende Worte könnten uns so manchen Denkanstoss geben: Untenstehend ein Ausschnitt aus Trumps eindrücklicher Rede vom 18. Februar 2017 in Florida vor Tausenden Zuhörern: «Ich möchte zu euch sprechen ohne den Filter der Lügenpresse. Die unehrlichen Medien, die eine falsche Geschichte nach der anderen veröffentlicht haben, ohne Quellen, auch wenn sie so tun, als hätten sie welche; sie konstruierten diese Quellen oft nur. Sie wollen einfach nicht die Wahrheit berichten. Und sie behaupten seit zwei Jahren, wir lägen falsch. Sie begreifen es nicht, aber sie fangen an, es zu begreifen, das kann ich euch sagen. Sie sind ein grosser Teil des Problems geworden. Sie sind Teil des korrupten Systems. Thomas Jefferson, Andrew Jackson und Abraham Lincoln [drei US-amerikanische Präsidenten] und viele unserer grössten Präsidenten kämpften mit den Medien und prangerten sie oft an für ihre Lügen. Wenn Medien die Menschen belügen, werde ich sie niemals damit davonkommen lassen. Ich werde alles tun, was ich kann, dass sie nicht damit davonkommen. Die Medien haben ihr eigenes Programm (Agenda). Und deren Agenda ist nicht eure Agenda. Tatsächlich sagte [US-Präsident] Thomas Jefferson: Es kann nichts geglaubt werden, was in der Zeitung steht. Selbst die Wahrheit, so sagte er, wird verdächtig, wenn sie in dieses schmutzige Vehikel gesetzt wird. […] Aber trotz all ihrer Lügen, Falschdarstellungen und falschen Geschichten konnten sie uns nicht stoppen in den Vorwahlen. Und konnten sie uns nicht stoppen in den Hauptwahlen. Und wir werden sie weiterhin blossstellen als das, was sie sind. […] Wir werden uns von der Lügenpresse nicht sagen lassen, was wir zu tun haben, wie wir zu leben haben und was wir zu glauben haben. Wir sind ein freies und unabhängiges Volk. Und wir werden unsere eigenen Entscheidungen treffen.» Ende Zitat.
Zu hoffen, dass jeder Medienkonsument seinen eigenen kritischen Geist behält und stets das, was er in der Zeitung liest bzw. im Fernsehen sieht, kritisch hinterfragt.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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