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Leserbrief

Lädierte Strassen

Otto Beck,Bergstrasse 119, Triesenberg | 16. Februar 2017

«Salz vergessen»

Der Beitrag von Susanne Quaderer – «Lädierte Strassen wegen Kälte» – im «Vaterland» vom 15. Februar ermuntert mich zu einer Ergänzung.
Im Artikel kommt das Wort Salz nicht vor. Es trägt aber massgeblich dazu bei, dass unsere Strassen so aussehen, wie es abgebildet war. Gefühlsmässig verbraucht unser Land immer noch am meisten Salz, sowohl pro Einwohner als auch pro Strassenkilometer. Die Tauwirkung von Salz ist zwar nötig, trägt aber auch zu den gravierenden Schäden bei. Es entsteht mehr aggressives Schmelzwasser, das in jeden feinen Riss eindringt, gefriert und eine immer breitere Spalte entstehen lässt. Ein Anschauungsmuster bildet die Feldkircherstrasse nördlich der Hilti AG. Hier sind grosse Stücke des Deckbelages abgeplatzt. Er hat sich von der Unterschicht gelöst, eine Reparatur mittels Kaltbelag, wie bei Löchern, wird hier wohl nichts bringen. Die Deckschicht muss abgetragen und neu aufgebracht werden. Da reichen die genannten 30 000 Franken nicht weit. In Triesenberg haben wir viele alte, nur noch aus Flicken bestehende Gemeindestrassen. Das viele Salz setzt ihnen ungemein zu. Die Gullys, Kanalisations- und Wasserschieberdeckel rosten fast hörbar und eine rostbraune Brühe läuft von ihnen weg.
Weniger wäre mehr und warum nicht auf Salzsohle umstellen, auch wenn es anfänglich teurer wird?

Otto Beck,
Bergstrasse 119, Triesenberg

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