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Leserbrief

Strassen entlasten mit «FL–A–CH»

Vorstand des Verkehr-Clubs Liechtenstein (VCL) | 26. Januar 2017

Verkehrswesen

Der DU-Landtagskandidat Othmar Züger scheint nicht zu wissen, dass laut einer Umfrage etwa die Hälfte der Einpendler und Einpendlerinnen aus Vorarlberg bei entsprechendem Ausbau der Bahn den Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr in Betracht ziehen. Vorarlberg hat den 15-Minuten-Takt zwischen Bregenz und Bludenz eingeführt und so die Bahn zum attraktiven Rückgrat des öffentlichen Verkehrs gemacht mit dem Bus als Zubringer. Die Bahn ist in Vorarlberg für Arbeitswege akzeptiert.
Damit die Bahn von den Einpendlern und Einpendlerinnen aus Vorarlberg für den Arbeitsweg nach Liechtenstein akzeptiert wird, braucht es 30-Minuten-Takt zwischen Feldkirch und Buchs mit Halt in Altenstadt, Gisingen, Tosters, Tisis, Schaanwald, Nendeln, Forst-Hilti und Schaan sowie Bus-Zubringer Nendeln-Bendern und Schaan-Triesen. Also die S-Bahn «FL–A–CH». Von den fast 9000 Einpendlern und Einpendlerinnen aus Österreich arbeiten etwa 30 Prozent in Schaan, gut 20 Prozent in Eschen, knapp 20 Prozent in Vaduz und je knapp 10 Prozent in Gamprin und Mauren. Dazu kommen noch über 1000 Einpendler und Einpendlerinnen aus der Schweiz nach Schaan, die ihren Arbeitsplatz mit der S-Bahn «FL–A–CH» attraktiver erreichen können. Die Bahn wird als Rückgrat des öffentlichen Verkehrs die Strassen vor allem im Unterland entlasten. Und für die Weiterführung der Bahn von Schaan via Vaduz, Triesen, Balzers, Trübbach nach Sargans als Regionalbahn Oberland gibt es eine VCL-Studie von anerkannten Experten.

Vorstand des Verkehr-Clubs Liechtenstein (VCL)

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