Leserbrief

Wer bezahlt die Kosten für einen Kollateralschaden

Peter Blaser,Oberfeld 76, Triesen | 24. Januar 2017

Operationsfehler

Vor einem Jahr hatte ich eine schwere Blasen-OP. Da wurde bei mir der gesunde Darm verletzt – Kollateralschaden. Bei der Kontrolle nach der Operation wurde der Fehler nicht entdeckt und die Wunde verschlossen. Deshalb musste ich nach 4 Tagen notoperiert werden, mit künstlichem Ausgang. Es folgten noch 3 weitere OPs und 2 x Reha, um den Kollateralschaden zu beheben. Kosten: 110 000 Franken.
Ich habe die Operateure gefragt, wer diese Kosten bezahlen muss. Sie antworteten: die Versicherung bzw. die Krankenkasse. Ich habe versucht herauszufinden, wie die Rechtslage ist. Der zuständige Regierungsrat, das Amt für Gesundheit und die Versicherung haben mir versprochen, bei der Aufklärung zu helfen. Leider habe ich bis heute keine klare Rückmeldung bekommen. Wenn die Krankenkasse bezahlen müsste, würde ja ich als Versicherter zur Kasse gebeten.
Anders ausgedrückt, wenn ich meinem Nachbar eine Scheibe einschlage, muss ich den Schaden beheben, und nicht er.
Für Rückmeldungen benutzen Sie bitte: peter@blaser.cc.

Peter Blaser,
Oberfeld 76, Triesen

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