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Leserbrief

Sehr geehrte Frau Melanie Steiger

Maria Bühler,Wislistrasse 9, Triesenberg | 23. Januar 2017

«Sapperlot»

Am 20. Januar haben Sie in der Rubrik «Sapperlot» im «Vaterland» Ihren Verkehrsunfall mit einer Rentnerin beschrieben. Diese hatte anscheinend den Vortritt missachtet, wodurch es zu einer kleinen Kollision kam und an Ihrem Fahrzeug ein Kratzer entstanden ist. Dies passiert auch bei jüngeren Verkehrsteilnehmern und Teilnehmerinnen. Oder haben Sie noch nie einen Fehler im Strassenverkehr gemacht? Dann wurde Ihr Artikel im «Sapperlot» uns älteren Menschen gegenüber jedoch rotzfrech und arrogant: «Zu Fuss mit Gehstock mehr schlecht als recht unterwegs, zittern beim herausholen des Autoschlüssels» sowie «gehen Sie zum Optiker» und «diese Rentnerin soll doch das Autofahren gänzlich einstellen», haben Sie geschrieben, beziehungsweise war Ihr Ratschlag. Über die Fahrtüchtigkeit von uns Senioren entscheidet immer noch der jeweilige Arzt, welchen wir ab einem Alter von zum Beispiel 70 Jahren, alle 2 Jahre aufsuchen müssen. Auf Ihre «Diagnose» kann somit vollumfänglich verzichtet werden. Es ist mir schleierhaft, weshalb das «Vaterland» Ihre Beleidigungen und Hinterhältigkeiten uns älteren Menschen gegenüber, auch noch abdruckt. Dass Sie Frau Steiger absolut keinen Respekt vor dem Alter im Allgemeinen haben, ist aus Ihrem Schreibstil ganz klar und sehr gut ersichtlich.
Aber auch Sie Frau Melanie Steiger werden älter. Aufgrund dessen wünsche ich Ihnen, dass Sie noch lange keinen Gehstock benötigen, Ihr Augenlicht nicht so bald den hellen Schein verliert, Sie nie anfangen zu zittern und von der Praktikantin (nach einer guten Ausbildung), eventuell doch noch zu einer halbwegs brauchbaren Journalistin heranwachsen.

Maria Bühler,
Wislistrasse 9, Triesenberg

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