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Leserbrief

Balzers mit weniger Atomstrom

Mario Nescher,Schlattackerweg 4, Ruggell | 21. Januar 2017

«Windpark And»

Der in einem Leserbrief genannte Balzner Atomstrom-Anteil von 70 Prozent in 2014 lässt erahnen, dass sich nicht überwältigend viele Balzner Haushalte auf die Ökoprodukte der LKW stürzen. Bereits vor einer eventuellen Realisation des Windparkes And liesse sich, dem Beispiel der Gemeindeinstitutionen folgend, der Atomstromanteil um ein paar Prozentpunkte senken.
Dem gemäss Projektunterlagen typischen Balzner Haushalt mit anscheinend rund 6000 kWh Jahresverbrauch bieten sich unterschiedliche Varianten, um vom Atomstrom wegzukommen:
a) von den LKW ab sofort LiStrom-Natur beziehen, jährlicher Aufpreis nur 60 Franken.
b) bei unserem staatsnahen Betrieb anfragen, ob er nicht auch zu gleichen Konditionen Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen darf, wie die Fricktaler. Die waren bekanntlich in der Lage, bei den LKW den Normalstrom zu kaufen, veredelten ihn mit Zertifikaten und verkauften ihn schlussendlich erst noch deutlich günstiger an ihre Endkunden. In Summe kein Öko-Aufpreis, sondern sogar 120 Franken billiger als unser Standard-Strom, beziehungsweise 180 Franken billiger als Variante a).
c) einer (zu gründenden?) Genossenschaft beitreten, die die Balzner Haushaltskunden poolt und zu marktüblichen Preisen mit elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen versorgt. Einsparpotential je nach Zielvorgabe, locker in Höhe von Variante b) möglich.


Mario Nescher,
Schlattackerweg 4, Ruggell

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