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Leserbrief

Sehr verehrter Herr Scherrer. Sigi.

Caspar Hoop,Walchabündt 15C, Eschen | 20. Januar 2017

Leserbriefe

Ich kenne Jo Schädler so gut, dass ich weiss, wegen Ihres Kommentars (erschienen am 19. Januar 2016) kommt er nicht ins Japsen.
Da er austeilt, manchmal heftig, ist ihm klar bewusst, dass er auch einstecken muss, manchmal auch heftig. Sein Schreibstil ist humorvoll, manchmal schelmisch, vielfach hintergründig, sodass man manche Sätze und Passagen zweimal lesen muss, um den Sinn zu erfassen. Lesen soll ja auch zum Denken und Nachdenken anregen.
Zusammenfassend hat er in seinem Leserbrief, den er an Herrn Paul Vogt gerichtet hat,
1.) die Feststellung gemacht, dass Exponenten der Freien Liste (die «weisen» Weissen) sich nicht daran stören und nicht gewillt sind, etwas dagegen zu unternehmen, dass Angestellte der Landesverwaltung ab bestimmten Hierarchiestufen sehr hohe Löhne erhalten, sich aber mächtig ins Zeug legen, wenn es darum geht, bestimmte Unternehmer wegen ihrer Lohnpolitik anzuprangern,
2.) die Frage aufgeworfen, ob es wirklich Aufgabe des Liechtenstein Instituts ist, sich mit Umfragen über die von einigen Interessengruppen propagierte Rheinaufweitung zu beschäftigen oder diese Umfrage in Auftrag zu geben (aus welcher Ecke kam dieser Impuls für diese Umfrage?). Was sind denn die Kernaufgaben dieses Instituts?
3.) sich beschäftigt mit der Stellung der Wahlhilfe.li beim Liechtenstein Institut. Immerhin kann man sagen, dass, wenn wie mitgeteilt, an die fünftausend Personen bei der Wahlhilfe mitgemacht haben, dies eine der grössten Meinungsumfragen ist, die jemals in Liechtenstein durchgeführt wurde.
Wie anonym sind die Mitmachenden wirklich und was geschieht mit diesen Daten, wer bekommt sie? Man konnte erfahren aus einem Zeitungsartikel, dass circa 70 Prozent für das Stimmrecht der Auslandsliechtensteiner sind. Wer hat Interesse daran, dass genau diese Frage genauer unter die Lupe genommen wird? Was passiert mit den Statistiken der anderen fünfzig Fragen?
Jo Schädler schreibt und das bezieht sich auf Punkt 2, oben, «wenn Gerard Batliner erfährt, dass sein grosses Lebenswerk dazu verkommen ist, den Rhein aufzuweiten, um an seinen Gestaden Cervalatwürste zu braten, dann ist es um seine Seelenruhe für immer geschehen».
Wie Sie aus diesem Satz herauslesen können, dass sich Jo Schädler mit Gerard Batliner auf die gleiche Stufe stellt, ist mir schleierhaft und wird mir wohl verschlossen bleiben, ausser Sie geben mir Nachhilfe in Analytik und Interpretation.

Caspar Hoop,
Walchabündt 15C, Eschen

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