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Leserbrief

Anbiederung der VU

Arthur Frick,Rennhofstrasse 9, Mauren | 17. Januar 2017

OKP-Konflikt

Es ist erstaunlich, wie sich die VU nun der Wählerschaft anbiedert und versucht, die aktuelle Diskussion im Zusammenhang mit der OKP zu ihren Gunsten auszunutzen.
Wochenlang war seitens der VU, deren Spitzenkandidat Thomas Zwiefelhofer oder anderer Exponenten der roten Partei kein Wort zu vernehmen. Jetzt, da die Stimmung in der Bevölkerung etwas klarer wahrnehmbar ist, fühlen sich auf einmal alle gemüssigt, sich ebenfalls in die Debatte einzubringen. Innerhalb weniger Tage haben sich nun Zwiefelhofer, die beiden Vizepräsidenten sowie die Fraktion zu Wort gemeldet. Offenbar befürchtet die VU-Parteizentrale, dass ihnen die Felle davonschwimmen. Es ist einfach lächerlich, sich nun nach Wochen des Stillschweigens und des Wegduckens auf einmal bei den Wählerinnen und Wählern anbiedern zu wollen. Dies vor allem dann, wenn der Ärztekammer alle Wünsche erfüllt werden sollen und damit eine konsequente Durchsetzung des Volkentscheides praktisch verunmöglicht wird. Von einer Partei, die den Führungsanspruch für sich reklamiert, erwarte ich eine klare Haltung und das Rückgrat, um diese auch durchzusetzen. Nach Wochen des Schweigens nun in der Debatte sämtliche Wünsche des Vorstandes der Ärztekammer erfüllen zu wollen, ohne eine Vorleistung oder wenigstens eine Zusage der Ärztekammer zu verlangen, erfüllt beides nicht. Wollen wir wirklich einen Regierungschef, der bereit ist, ohne Sicherheiten allen gestellten Forderungen in einer Verhandlung dem Frieden zuliebe nachzugeben? Also ich möchte das nicht!

Arthur Frick,
Rennhofstrasse 9, Mauren

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