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Leserbrief

Ja nee ist klar!

Moritz Rheinberger,Fürst-Franz-Josefstr. 102, Vaduz | 17. Dezember 2016

Der Regierungschef ärgert sich sehr darüber, falsch zitiert worden zu sein. Er habe nicht gesagt, dass er sich vom Christkind eine neue Ärztekammerpräsidentin wünsche, sondern eine, die mit der Regierung spricht. Super, das macht die Sache natürlich gleich viel besser. Ein (zumindest dem Äusseren nach) erwachsener Mann entledigt sich seiner Verantwortung und hofft auf das Christkind. Ganz toll! Wie war das gleich nochmal? «Viel erreicht. Viel vor.» Hätte die FBP konsequenterweise nicht noch den Zusatz anbringen müssen, «sofern das Christkind denn will»?
Herr Hasler, Sie haben jetzt vier Jahre tatenlos dabei zugeschaut, wie Dr. Pedrazzini und seine Entourage die Ärztekammer und deren Präsidentin durch den Dreck gezogen und jedes politische Komplettversagen seitens der Regierung sowie des Landtags den Ärzten angelastet haben. Und kaum steht die Wahl vor der Tür, ist es Ihr erklärtes Ziel, die Situation zu entschärfen und eine Lösung zu finden. Unglaubwürdiger geht es gar nicht mehr. Sie und Ihr siamesischer Meinungszwilling (Sie wissen schon, zwei Körper, aber offenbar nur ein Hirn) Dr. Zwiefelhofer haben uns jetzt vier Jahre lang eingebläut, Eigenverantwortung stehe an erster Stelle. Wie sieht es eigentlich bei der Regierung damit aus? Wann übernehmen Sie endlich Verantwortung für Ihr beispielloses asoziales (Nicht-)Handeln? Wann entschuldigen Sie und Dr. Pedrazzini sich endlich für das Desaster im Gesundheitswesen, dass sie angerichtet haben und tragen die Konsequenzen?
Während die Verantwortlichen hohe Löhne abgarnieren und am Ende ungeschoren davonkommen, wissen viele Menschen nicht mehr, wie sie ihre Krankenkassenprämien bezahlen sollen. Bleibt zu hoffen, dass die Regierung unter Adrian Hasler als das in Erinnerung bleiben wird, was sie ist. Eine pseudoneoliberale-asoziale Bande, die nur für sich selber und ihre Spezls sorgt.

Moritz Rheinberger,
Fürst-Franz-Josefstr. 102, Vaduz

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