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Leserbrief

Krankenkasse und Amt für Gesundheit

Susanne Ospelt, Badäl, Gamprin | 6. Dezember 2016

Führerscheinentzug

Dass jemand wegen Alkohol den Führerschein abgeben muss, kommt ja oft vor. Ist auch nichts dabei. Aber dass diese Person nach drei Jahren nochmals aufgeboten wird und noch dazu von Frau Dr. Erni, kurz bevor diese ihre Stelle im Amt für Gesundheit aufgibt, ist sonderlich. Nach drei Jahren muss diese Person auf einmal ein verkehrspsychologisches Gutachten machen lassen. Kosten: 600 Franken, die diese Person selbst bezahlen muss. Aber das Beste kommt noch: Der Betroffene hat das Gutachten bestanden und bekommt den Führerschein, den er vor vier Wochen nochmals abgeben musste, erst, wenn das Gutachten gemacht ist. Er hat – da er auf den Führerschein bei der Arbeit angewiesen ist – auch noch seinen Job verloren. Aber das Allerbeste kommt noch: Den Führerschein hat er immer noch nicht, aber muss jetzt zu einem Psychiater oder Psychologen. Genau heisst es, er muss seine psychischen Störungen behandeln lassen! Zudem muss er jährlich einen Verlaufsbericht dem Amt für Gesundheit einreichen. Der erste Bericht ist im Dezember 2017 fällig. Ihm wurde nicht einmal mitgeteilt, welche psychischen Störungen er haben soll. Das ist krass. Einfach zum Psychiater, obwohl man bei der Krankenkasse sparen soll. Und vor allem bekommt er nicht einmal Auskunft, was er hat. Wo sind wir denn? Nur, weil es jemanden mal schlecht gegangen ist, geht es dieser Person jetzt ewig schlecht. So kann man Menschen auch fertig-machen. Und das noch vom Staat aus. Ich kenne diese Person sehr gut und eines weiss ich, er hat keine psychischen Probleme. Es ist ein Mensch, der sich schon Hilfe holt, wenn er sie braucht. Das kann ich garantieren. Diese Tests sind nicht einwandfrei, dümmere wie diese gibt es gar nicht mehr. Ich kenne diese Tests und die sind nur peinlich. Auch wenn das Papier vom Computer kommt, ist es nichts anderes, Papier nimmt alles an.

Susanne Ospelt,
Badäl, Gamprin

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