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Leserbrief

Neue Leiterin im Amt für Statistik

Walter-Bruno Wohlwend,Landstrasse 130, Schaan | 6. Dezember 2016

Kleine Anfrage

Kleine Anfrage des Abgeordneten Pio Schurti (DU) im öffentlichen Landtag vom 30. November: «Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 22. November Andrea Scheller aus Zürich zur Leiterin des Amtes für Statistik bestellt. Sie tritt die Nachfolge von Wilfried Oehry an, der neu Leiter der Landesbibliothek wird. Dazu meine Fragen:
1. Wie viele Personen haben sich um diese Stelle beworben und zwar aufgeteilt nach Bewerbern aus dem Ausland und aus Liechtenstein?
2. Wie viele Personen, die bereits im Amt für Statistik arbeiten, haben sich beworben?
3. Was ist die Erklärung dafür, dass kein Liechtensteiner beziehungsweise keine Liechtensteinerin für diesen Posten rekrutiert werden konnte?
4. Warum wurde der Austritt des bisherigen Stelleninhabers nicht genutzt, jemanden im Amt für Statistik nachrücken zu lassen und so wieder einmal ein Schrittchen in Richtung Personalabbau zu nehmen?
5. Wie schätzt die Regierung die Innenwirkung dieser Personalentscheidung ein bezüglich Motivation in der Landesverwaltung etc.?
6. War beziehungsweise wurde neben dem Amt für Personal und Organisation auch eine externe Rekrutierungsfirma involviert?»
Antwort des Regierungschefs:
«Auf die Ausschreibung der Stellung Leiterin/Leiter Amt für Statistik sind insgesamt zwölf Bewerbungen eingegangen, davon auch mehrere aus dem Ausland. Die Rekrutierung wurde anhand der in der Stellenausschreibung angeführten Anforderungen bearbeitet und qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Die Anstellung folgte nach dem Qualifikationsprinzip.
Mit dem Prozess der internen Ausschreibung von vakanten Stellen bis zur Stufe Amtsleitung konnten diverse Einsparungen bei den Personalkosten erzielt und auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden. Mit der vom Landtag jüngst bestätigten gesetzlichen Bestimmung sind Amtsleitungsstellen aber nach wie vor zwingend öffentlich auszuschreiben, was eine gezielte Nachwuchsplanung bei Amtsleitungsstellen verunmöglicht.
Der Anstellungsprozess wurde ohne Bezug einer externen Rekrutierungsfirma vom zuständigen Amt für Personal und Organisation durchgeführt.»
Meiner Meinung haben weder Schurti noch Hasler eine gute Figur gemacht. Die Fragen waren gut und wichtig. Nur wurden sie vom Regierungschef nicht wirklich oder nur mit «Blabla» beantwortet und Pio Schurti hat sich die Geringschätzigkeit eines Volksvertreters durch einen Magistraten stillschweigend gefallen lassen.

Walter-Bruno Wohlwend,
Landstrasse 130, Schaan

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