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Leserbrief

Lehrer am Bettelstab

Peter Brunhart,Lawenastrasse 65, Triesen | 2. Dezember 2016

Lohnforderungen

In der Samstagsausgabe vom «Liechtensteiner Vaterland» konnte ich lesen, dass die Lehrer unter anderem auch die Gymnasiallehrer, sauer sind. Nach ihrer Ansicht wird am falschen Ort, das heisst, es wird bei ihnen gespart. Sie fordern umgehend von der Politik Taten, um ihre katastrophale Einkommenssituation zu entschärfen. Am Dienstag wurden dann die aktuellen durchschnittlichen Brutto-Monatslöhne von 24 verschiedenen Branchen veröffentlicht. Die Erziehungs- und Lehrpersonen sind die mit Abstand bestbezahlteste Berufsgruppe.
Wie sollen solche Erzieher und Lehrer mit einem sehr speziellen Verhältnis zur Solidarität die Jugendlichen auf das friedliche Zusammenleben in einer Gemeinschaft vorbereiten?
Früher vermittelten die Lehrer, dass ein Staat auf die Dauer nur dann funktionieren kann, wenn die Stärkeren bereit sind, zugunsten der Schwächeren zu verzichten.
Es wäre interessant, vom Rektor des Gymnasiums zu erfahren, ob dieser Brief an die Regierung ein Scherz war oder ob sie wirklich darauf bestehen, dass man ihnen mehr Lohn zugesteht.
Bekanntlich muss in der heutigen Situation, wenn man jemandem etwas gibt, dafür jemand anderem etwas weggenommen werden.

Peter Brunhart,
Lawenastrasse 65, Triesen

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