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Leserbrief

Papst Franziskus von den Leitmedien gedeckt

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 23. November 2016

Glaube

Vier Kardinäle hatten sich kritisch bezüglich Papst Franziskus’ Schrift «Amoris Laetitia» geäussert und vom Papst eine klärende Antwort erbeten. Ein Leserbriefschreiber – siehe seine Zeilen vom 22. November – fühlte sich an die Hohen Priester erinnert, welche «damals Jesus fallen liessen». Das tönt so, als ob die genannten vier respektablen Kardinäle von Jesus abgefallen seien. Doch ist das Gegenteil der Fall: Diesen vier Kardinälen geht es um die Verteidigung der Kirchenlehre. (Man lese ihr Schreiben.)
Ist es nicht höchst erstaunlich, dass die Leitmedien dieser Welt die derart erschütternde, aussergewöhnliche Thematik beziehungsweise diese heldenhafte Tat der vier Kardinäle zum Schutz der Kirche (grösstenteils) totschwiegen?! Schlussfolgerung: Papst Franziskus wird von den Medien gedeckt. Warum? Nicht zuletzt deshalb, weil er der heranrollenden weltkommunistischen «Neuen Weltordnung» den Weg ebnet.
Gloria.tv stellte klar: «Explosiv und ungesehen seit Jahrhunderten: Vier Kardinäle stellen Papstdokument infrage». Und auch das seriöse «Magazin für Kirche und Kultur» schrieb treffend: «Obwohl die grossen Medien das Thema meiden: Das Ereignis ist von historischer Tragweite. Das nachsynodale Schreiben Amoris laetitia von Papst Franziskus wurde von vier namhaften Kardinälen, Walter Brandmüller, Raymond Burke, Joachim Meisner und Carlo Caffarra, infrage gestellt. […] Die Dubia [Zweifel] der vier Kardinäle sind Teil eines Widerstandes, der immer weitere Kreise zieht und gerade vom Vorstadium in eine neue Phase übergegangen ist. Sollte Papst Franziskus das Paradox nicht beenden, ein klares Bekenntnis zur unveränderlichen Lehre der Kirche zu verweigern, deren Oberhaupt er ist, dann kündigen sich dramatische Monate an.» (Giuseppe Nardi, www.katholisches.info, 17. November 2016)
Wenn man das Fundament, auf dem das Haus steht, aufweicht, riskiert man, dass das Gebäude zsammenbricht. Gerade deshalb macht es Sinn, dass auch wir uns in Liechtenstein für eine starke Kirche stark machen – für eine Kirche mit festem Fundament.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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