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Leserbrief

Kita-Finanzierung und Volkswille

Dr. med. Rainer Wolfinger,Im Fetzer 39, Schaan | 17. November 2016

Wahlen 2017

Die Nachwahlbefragung zur Volksabstimmung «Familie und Beruf» der Wirtschaftskammer zeigte eines in aller Deutlichkeit: Unterstützt wird berechtigterweise ein Ausbau der ausserhäuslichen Kinderbetreuung, gefordert wird allerdings nicht nur eine Gleichbehandlung aller Anbieter (Kitas, Mittagstische, Tagesmütter, Spielgruppen), sondern insbesondere auch der unterschiedlichen Familienmodelle, Stichwort «Familie als Beruf». Die empfundene Diskriminierung der sogenannten «traditionelle Familien» war immerhin mit 86 Prozent der wichtigste Grund für die Ablehnung der Initiative und nicht die von der Landtagsfraktion der Freien Liste im Leserbrief vom 16. November erwähnte Finanzierungfrage (kein Geld aus dem Topf der Familienausgleichskasse).
Der Antrag von Herrn Regierungsrat Pedrazzini, zusätzliche 300 000 Franken zur Gleichbehandlung aller Kitas, und insbesondere der Erhöhungsantrag von 1,5 Millionen Franken der Freien Liste für die gesamte ausserhäusliche Kinderbetreuung, wurden vom Landtag richtigerweise abgelehnt. Gefragt ist und auch ausdrücklich gewünscht wird ein Gesamtkonzept und keine vorschnellen Teillösungen. Dies betrifft sowohl die Frage der Finanzierung und Gleichbehandlung aller Anbieter einer ausserhäuslichen Betreuung, aber gerade auch der verschiedenen Familienmodelle.
Die Politik muss bei diesbezüglichen zukünftigen Entscheidungen den klar zum Ausdruck gebrachten Volkswillen respektierten, auch die Freie Liste.

Dr. med. Rainer Wolfinger,
Im Fetzer 39, Schaan

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