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Leserbrief

Zur Anstellung des neuen APO-Chefs T. Kind

Jack Quaderer,Feldkircherstrasse 33, Schaan | 5. November 2016

Personalpolitik

In einem früheren Leserbrief habe ich Stellung bezogen und die Ausschreibung kritisiert.
Es brauchte keinen Glaskugelschauer, um vorauszusagen, wer neuer APO-Chef wird. Diese Ausschreibung wurde genau auf die Person von T. Kind zugeschnitten. Ich vermute, dass er die Ausschreibung selbst entworfen hat und es von Anfang an ein abgekartetes Spiel zwischen rot und schwarz war. Man bedenke, das Land beschäftigt über 900 Personen (Tendenz steigend).Zur Betreuung all dieser Angestellten wird jemand ohne jeglichen Hochschulabschluss oder akademische Ausbildung gesucht: Schon eigenartig!
Die Vermutung liegt nahe, dass unsere Regierung in diesem Amt keine allzu starke Persönlichkeit will, um für ihre politischen Ränkespiele genügend Platz zu haben.
Thomas Kind hat sich schon einmal für diese Stelle beworben, wurde aber nicht befördert, obwohl er schon länger beim APO tätig war. Dieses Mal hatte er die besseren Karten, ist er doch parteipolitisch schwarz (FBP), also auf der Seite von Adrian Hasler. Obwohl die Regierung immer wieder behauptet, «nie parteipolitische Anstellungen vorzunehmen», führt sie es uns in diesem Fall exemplarisch vor.
Ich möchte zum wiederholten Mal eine Anregung bezüglich Anstellungen und Entlassungen von Landespersonal geben: Liechtenstein benötigt ein Gesetz, welches parteipolitische Personalentscheide der Regierung unterbindet.


Jack Quaderer,
Feldkircherstrasse 33, Schaan

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