Leserbrief

Engpass bei den Gynäkologen

Judith Büchel,Spiegelstrasse 51, Ruggell | 13. Oktober 2016

Gesundheitswesen

Wer sich eine OKP-Plus-Versicherung nicht leisten kann, spürte die Unterversorgung schon lange. Nicht erst seit die Schliessung einer Gynäkologiepraxis bekannt wurde. Was nützt den Frauen eine Anzahl Ärzte, wenn diese schon lange keine Neukunden mehr annehmen können? Selbst das Spital Grabs nimmt keine neuen Patientinnen mehr an; nur noch Notfälle. Ich habe diese Situation mehrmals bei Politikern und bei der Krankenkasse deponiert – keiner hört hin! Wo gehen besonders junge Frauen hin, die sich keine OKP-Plus-Versicherung leisten können? Wo gehen die Frauen zum Gynäkologen, wenn es in der Region von Chur bis St. Gallen heisst, wir können Sie gerne auf die Warteliste nehmen? Egal mit oder ohne OKP-Vertrag, die Praxen sind übervoll! Die Unterversorgung besteht schon lange.

Judith Büchel,
Spiegelstrasse 51, Ruggell

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