Leserbrief

Weltklimavertrag wirksam?

Manfred Büchel,Gastelun 4, Eschen | 11. Oktober 2016

Klimahandel

Am 5. Oktober 2016 verkündeten die Vereinten Nationen in New York voller Stolz, dass mit Deutschland der Pariser Klimavertrag die entscheidende Schwelle übersprungen habe und am 4. November 2016 wirksam werde. Er sei von 72 Ländern, die für 57 Prozent der Kohlenstoffdioxid-Emissionen verantwortlich sind, ratifiziert worden. Damit werde er völkerrechtlich gültig.
Mögen sich jedoch alle UN-Mitgliedsstaaten einig sein, den weiteren Anstieg der Welt-Mitteltemperatur auf unter 2 Grad Celsius zu halten, ein Vertrag ist der Klimavertrag nicht. Er ist eine einseitige Absichtserklärung, ein Wunsch. Zu einem gültigen Vertrag gehören mindestens zwei Parteien, die sich mit gemeinsamer Willenserklärung auf ein Ziel geeinigt haben. Zudem ist die Schriftform zwingend.
Wer könnte der zweite Vertragspartner sein? Dies kann nur das Wetter sein, denn dieses bestimmt nach UN-Meinung das «Klima». Dies bedeutet, dass erst die Vereinten Nationen ihr 2-Grad-Ziel mit den «Wettergöttern» diskutieren, sich auf das Ziel einigen und dann gemeinsam zu Papier bringen müssten. Als Mittelsmann zwischen den beiden Vertragsparteien könnte der «Engel Aloisius» fungieren, der völlig untätig im Münchner Hofbräuhaus herumsitzt. Es wäre für ihn eine epochale Aufgabe! Der Mensch könnte die Herrschaft über das Wetter erringen. Engel Aloisius könnte von ganz «oben» die frohe Botschaft an die Menschheit überbringen: «Macht euch das Wetter untertan!»
Der 4. November 2016 könnte dann den Beginn des «Anthropozän» einleiten.
Mit bestem Dank an Prof. Dr. Wolfgang Thüne, ehemaliger ZDF-Wetterexperte.

Manfred Büchel,
Gastelun 4, Eschen

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