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Leserbrief

Die Geschichte vom Bubi und der Swarovski AG

Walter-Bruno Wohlwend,Landstrasse 130, Schaan | 21. September 2016

Bargetzes Kommentar

Nach Meinung des Geschäftsführers der Medienhaus AG, Daniel Bargetze, ist es «sinnfrei gestrichenen Stellen nachzutrauern. Sie kommen nie wieder». Dieser in der Tat sinnlose Satz steht in einem Kommentar von Bargetze im «Vaterland» vom Samstag, den 17. September. Der Kommentar befasste sich mit den angekündigten Verlagerungen von Stellen bei der Swarovski AG von Liechtenstein nach Osteuropa. Der Titel: «Warum es gut ist, dass Swarovski in Triesen Stellen abbaut». Dem Titel folgt ein lehrbuchmässiges Traktat über die Zukunft der Arbeit, die das 1983 geborene Bubi Bargetze wohl in der Vision eines Zukunftsforschers gefunden hat.
Ein Jahr nach der Geburt des Autors (1983) kündigte die damalige Elastin AG, die ersten Entlassungen von 30 Mitarbeiter/-innen und die bevorstehende Schliessung des Betriebs an. Betroffen waren gegen 130 Frauen und Männer. Es war für Triesen und für unser Land ein Glücksfall, dass die Swarovski AG just in jenen Jahren dringend eine Produktionsstätte in Liechtenstein suchte. Damals hat sie praktisch die ganze Elastin-Belegschaft übernommen und ist in der Zwischenzeit im bekannten Umfange gewachsen.
Aber woher sollte das ein Kommentator im Jahre 2016 wissen, der in jenen Jahren bestenfalls schon ein herziges Bubi war und vielleicht heute noch meint, dass der Strom, den wir täglich verbrauchen, aus der Dose kommt?

Walter-Bruno Wohlwend,
Landstrasse 130, Schaan

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