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Leserbrief

Diskriminierung von Frauen und Familien – Nein!

Herbert Elkuch,Landtagabgeordneter,Platte 44, Schellenberg | 9. September 2016

Initiative = Vermögensabbau der Familienausgleichskasse für die Wirtschaft!
Die Wirtschaftskammer schreibt in ihrem Flyer unter der Rubrik «Finanzierung ist gesichert»: «Firmen mit längerer Wartefrist der Taggeldversicherung erhalten eine Rückerstattung der Löhne.»
Im Klartext heisst das: Unternehmer, die eine Taggeldversicherung abschliessen, die erst nach 360 Tagen Wartefrist mit der Taggeldauszahlung beginnt, werden bei Annahme der Initiative neu eine Rückerstattung der Löhne aus der Familienausgleichskasse (FAK) erhalten. Das ist eindeutig eine Wirtschafts- und keine Familienförderung, weil aus der Familienausgleichskasse Löhne bezahlt werden!
Dann zur Aussage «die Finanzierung ist gesichert»: Das Vermögen für Kinderzulagen sei gross genug. Es stellt sich nur die Frage, wie lange noch und was ist, wenn es zur Neige geht. Die von der Familienausgleichskasse ausbezahlten Löhne für Mutterschaftstaggeld fehlen später für Familienzulagen. In den von der Wirtschaftskammer angegebenen, jährlich zu zahlenden 6,5 Millionen Franken sind jene Leistungen, die die Betriebe bisher selbst erbracht haben und von denen gar keine Meldung an die Krankenkassen erfolgte, nicht mit eingerechnet. Vor allem Grossbetriebe mit langen Wartefristen sollen in den Genuss dieser Subvention kommen, obwohl sie nie danach verlangten! Möchten Sie, dass die Familienausgleichskasse in Zukunft das für Familienzulagen angesparte Vermögen für Löhne verwenden soll? Ich sage nein und stimme daher mit Nein!

Herbert Elkuch,
Landtagabgeordneter,
Platte 44, Schellenberg

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