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Leserbrief

Der Hohe Landtag und Power to Gas

Manfred Büchel,Gastelun 4, Eschen | 6. September 2016

Klimadebatte

Da soll also künftig überschüssiger Wind- und Solarstrom in Methan umgewandelt, gespeichert und zu gegebener Zeit wieder rückverstromt werden. Eine gute Idee auf den ersten Blick. Dass aber diese Technologie noch tief in den Kinderschuhen steckt und noch weit von einer Marktfähigkeit entfernt ist, war lediglich von Vizeregierungschef Herrn Zwiefelhofer zu erfahren.
Das Perverse an der Geschichte ist aber, dass beim Verbrennen von Methan zur Rückverstromung CO2 freigesetzt wird. Dieses CO2 wird anschliessend auf einem Papier als neutral erklärt. Wir haben uns also, durch Power to Gas in Form eines Papierfetzens, des leidigen CO2 entledigt. Ist ja schön, muss dadurch der Staat nicht noch mehr Zertifikate kaufen. Auf der anderen Seite gibt es den dummen Bürger, der für die Gasbenutzung pro Kubikmeter Gas 17 Rappen CO2-Steuer dem Staat abzuliefern hat. Nun lieber Hoher Landtag: «Die Politik hat sich einer Pseudowissenschaft namens Klima-schutz bemächtigt. Es wird das Geschäft mit der Angst betrieben. Dieses Geschäftsmodell ist glänzend und wird jedes Jahr und jeden Monat noch gesteigert. Es geht bei der ganzen Klimadebatte schon längst nicht mehr um Naturwissenschaft. Es geht um Weltveränderung, um eine Transformation zu einer anderen Gesellschaftsordnung, und es geht immer wieder um den alten Mammon der Menschheit, um Geld.» – sagt Klaus Puls, Meteorologe und Pressesprecher des Europäischen Instituts für Klima und Energie. Prof. Dr. Gerd Ganteför von der Uni Konstanz bringt es auf den Punkt: «Wer Angst als Werkzeug benutzt, ist kein Wissenschaftler.»

Manfred Büchel,
Gastelun 4, Eschen

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