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Leserbrief

Kinder sind unser höchstes Gut!

Marlies Frommelt,Essanestrasse 24, Eschen | 1. September 2016

Bei der Veranstaltung der Freien Liste am vergangenen Donnerstag wurde unter anderem argumentiert, dass der Staat sehr viel für die Ausbildung der Frauen bezahle. Anscheinend hält man es für eine Geldverschwendung, wenn eine gut ausgebildete Frau sich dafür entscheidet, die eigenen Kinder in den ersten Lebensjahren selber zu betreuen. Ich finde diese Einstellung völlig daneben. Mir gefällt es nicht, dass Kinder als Produkt angesehen werden! Kinder sind unser höchstes Gut und sollten mit viel Liebe und Dankbarkeit grossgezogen werden. «Die Kinder von gut ausgebildeten Frauen gehören in die Kita!» Das ist unsäglich! Mir ist bewusst, dass in vielen Familien beide Eltern aus finanziellen Gründen einer Arbeit nachgehen. Ich kenne Familien, in denen die Mutter in der Nacht Schichtarbeit macht, weil sie am Tag die Kinder lieber selber betreuen möchte. Diese Leistungen müssten honoriert werden. Es kann nicht sein, dass die Fremdbetreuung der Kinder (z. B. in einer Kita) subventioniert wird und die Mütter, die sich für die Selbstbetreuung der Kinder entscheiden, einfach übergangen werden. Sind wir tatsächlich schon so weit, dass die Wirtschaft das Modell «Hausfrau und Mutter» nicht mehr für tragbar hält? Die Initiative «Familie und Beruf» diskriminiert hart arbeitende Mütter. Dazu kann man nur eines sagen: Nein!

Marlies Frommelt,
Essanestrasse 24, Eschen

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