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Leserbrief

Manipulation der Menschen?

Udo Meesters,Hofstrasse 42, Triesenberg | 13. August 2016

«Pokémon Go»

Die Frage ist gar nicht mal so abwegig! Denn keiner hinterfragt wirklich, zu welchem Zweck dieses Spiel, welches Massen bewegt, erfunden wurde. Geldgier? Der sportliche und gesundheitliche Aspekt des Spazierengehens? Oder die totale Kontrolle der spielenden Menschen? Bedenkenswert: Aufgrund von Befürchtungen der israelischen Spionageabwehr hat das israelische Aussenministerium den Mitarbeitern im diplomatischen Dienst verboten, Pokémon Go in Botschaften, Konsulaten, im Ministerium selbst und, sofern dort Verschlusssachen aufbewahrt werden, zu Hause zu spielen. Ebenso verbot Israel das Spielen auf Militärbasen und während Militäroperationen. Darüber hinaus wird befürchtet, Diplomaten könnten durch Pokémon Go in Fallen gelockt, angegriffen oder Opfer von Entführungen werden. Auch Indonesien hat im Juli 2016 den Einsatzkräften der Nationalpolizei und der Marine die Nutzung des Spiels verboten. Hier sollte man mal genau zwischen den Zeilen lesen.
Die gefährliche Seite der manipulierten starken Ablenkung: Weiterhin ist das Spiel in den Medien ein sehr präsentes Thema, indem über alle möglichen Ereignisse berichtet wird, die mit dem Spiel im Zusammenhang stehen. Durch das Spielen von Pokémon Go während des Autofahrens sowie das unachtsame Umherlaufen hat es bereits zahlreiche Unfälle gegeben. Zwei Männer sind in Kalifornien von einer Klippe gestürzt. Des Weiteren kam es zu Raubüberfällen an Pokéstops. In Chiquimula (Guatemala) wurde am 21. Juli 2016 ein Spieler mit der Smartphone-App in einen Hinterhalt gelockt und erschossen. Wer sich also über Datenschutz mokiert und aufregt, der sollte sich schnellstens von diesem Spiel entfernen. Ausserdem: Wer meint, das ist die Zukunft, sollte mal darüber nachdenken, ob wir genau durch solche Spiele nicht eher einen Schritt zurück gegangen sind, weil wir vor lauter Spieltrieb abgelenkt werden von der Realität des Lebens. Ich meine von dem, was momentan auf der Welt um uns herum passiert.
Keiner stellt sich die Frage, wieso genau während der EU-Krise (Flüchtlingsinvasion, Sparmassnahmen etc.) dieses Spiel auf den Plan gekommen ist. Ich rede hier nicht von Liechtenstein, sondern vom brennenden Europa, dessen Islamisierung immer weiter fortschreitet (in Salamitechnik). Ich denke, dass diese Probleme wichtiger sein sollten, als ein Menschen kontrollierendes Spiel namens Pokémon-Go.
In dem Sinne wünsche ich den Eltern und Kindern ein frohes Nachdenken.


Udo Meesters,
Hofstrasse 42, Triesenberg

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