Leserbrief

«Spiel hat auch positive Aspekte»

Michael Schnetzer,Brata 15, Mauren | 9. August 2016

«Pokémon Go»

Stellungnahme zum Leserbrief von Werner Kuss, erschienen im «Volksblatt» vom 5. August:
Es mag ja schön und gut sein, wenn Ihnen das Spiel «Pokémon Go» nicht gefällt, es zwingt Sie ja auch niemand dazu, dies zu spielen. Allerdings gibt es weltweit schon über 100 Millionen Pokémon-Trainer, die wahrscheinlich anderer Ansicht als Sie sind.
Ich persönlich bin der Meinung, dass das Spiel durchaus auch positive Aspekte hat, denn es motiviert, nach draussen zu gehen und somit auch neue Leute zu treffen und Bekanntschaften zu schliessen.
Ist es da etwa sinnvoller, den ganzen Tag vor dem Fernseher zu sitzen und RTL zu schauen? Diese Frage können Sie sich wohl selber beantworten.
Ich bin gerade einmal 19 Jahre alt und bin in der Lehre als Zimmermann, trotzdem schaffe ich es, klare Fakten aufzuzeigen und diese in einem verständlichen Text zusammenzufassen, ohne dabei mehr als 100 Millionen Spieler zu beleidigen.
Sie mögen vielleicht nicht in «dieser Welt», wie Sie es wohl beschreiben würden, geboren worden sein, allerdings könnte man die Spiele von früher auch als «Quatsch» bezeichnen, da diese für das Arbeitsleben nicht von Vorteil waren und nur dem Vergnügen dienten. Trotzdem sollte man bei allen Spielen und Tätigkeiten, die das «Miteinander» fördern, die sozialen Aspekte der Integration und Gruppenzugehörigkeit nicht ausser Acht lassen, denn diese haben meiner Meinung nach einen sehr hohen Stellenwert.

Michael Schnetzer,
Brata 15, Mauren

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