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Leserbrief

Was ist hier unverhältnismässig?

Ludwig Schädler,Wangerbergstrasse 20, Triesenberg | 4. August 2016

Gänglesee

Die aktuelle Situation rund um den Gänglesee im Steg wurde durch die Medien publik. Und die Aussage von Amtsmitarbeiter Patrick Insinna gegenüber Radio L (Mittagsreport vom 2. August) ist nicht nur provokativ, sondern grenzt schon an Amtsmissbrauch.
Die Fakten: Bei einem Melkstand im Kleinsteg wurden Abwasser und Mistverunreinigung durch eine Rinne in eine Sickergrube, die sich unmittelbar beim Gänglesee befindet, abgeleitet. Nach Aussage des erwähnten Mitarbeiters wären die Kosten für eine vorschriftsgemässe Güllengrube viel zu teuer und wegen der kurzen Benützung des Melkstandes unverhältnismässig. Die Verunreinigung inklusive Geruchsbelästigung der viel frequentierten Ferien- und Wochenendregion sowie der indirekten Verschmutzung und Gefährdung der Lebewesen in See und Bach wird hier lapidar vom Amt für Umwelt ignoriert. Die Sickergrube ist so klein, dass sie bei einem grös­seren Regen überläuft und so direkt in den See quillt. Auch durch die normale Versickerung der Gülle wird diese direkt im See landen. Was ist hier unverhältnismässig? Umweltverschmutzung? Die Gefährdung der Wasserlebewesen? Die Geruchsbelästigung?


Ludwig Schädler,
Wangerbergstrasse 20, Triesenberg

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