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Leserbrief

Kein Ersatz für Hängebrücke, Punkt!

Peter BeckIm Oberfeld 15, Vaduz | 17. Juli 2017

Ich habe mir die Augen gerieben, als ich am Samstag den Artikel auf der Frontseite vom Volksblatt gelesen habe. Ohne Hängebrücke kein «Liechtensteiner Jubiläumsweg», so verkündet von höchster Stelle. Das heisst, es muss jetzt zuerst eine Brücke im Nirgendwo nach Nirgendwo gebaut werden und dann sollen jeweils die Gemeinden auf beiden Seiten einen Weg dazu organisieren. Das erinnert mich an die berühmten Schildbürger mit ihrem fensterlosen Rathaus.
Gibt es denn schon Ansätze, wo dieser «Liechtensteiner Jubiläumsweg» zwischen den einzelnen Gemeinden verlaufen soll und für wen er gedacht und von wem er auf der ganzen Länge begangen werden kann? Gibt es einen Terminplan für dieses Projekt? Wo und wie können die Lücken zwischen den bereits bestehenden Wegen geschlossen werden? Da haben die Gemeinden noch einen langen und steinigen Weg bis zu dieser Hängebrücke zurückzulegen. Ob diese das wohl noch erleben werden?
Niemand im Land ist gegen einen verbindenden, vernünftigen Weg durch unser Land. Dass dabei an diesem Weg die Geschichte unseres Landes in irgendeiner Form dargestellt wird, ist auch lobenswert. Dass diese Geschichte aber laut Volkblatt mit «Augmented- und Virtual-Reality-Inhalten an Hot-Spots in Form von Pokémon-go erlebbar gemacht werden soll, das verstehe ich halt nicht recht, was damit gemeint ist. Einem Grossteil der Bevölkerung wird es wahrscheinlich auch so ergehen wie mir. Diese unverständliche Art von Kommunikation schliesst sich lückenlos an die bisherige Information an die Bevölkerung zum Thema «Jubiläumsweg Liechtenstein» an. Wen wundert’s, dass sich da Widerstand regt?

Peter Beck
Im Oberfeld 15, Vaduz

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