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Leserbrief

Weil man das Christentum zerstören will

| 12. Juli 2016

Glaube

Im Leserbrief vom 30. Juni 2016 hatte ich aus einer Rede des guten ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán zitiert. In der Folge kritisierte Ruth Schöb in ihrem Leserbrief vom 4. Juli unter anderem, dass ich Orbán «christlich» bzw. seine Rede «hervorragend» genannt hatte.
Mit keinem Wort hatte ich mich im Leserbrief gegen Andersgläubige bzw. gegen (friedliche) Ausländer ausgesprochen. Doch hatte ich mir erlaubt, die berechtigte Frage zu stellen: «Wie viele unserer Asylanten sind (verfolgte) Christen?!» Ist sich Frau Schöb bewusst, dass wir es mit der grössten Christenverfolgung der Weltgeschichte zu tun haben? Und dass diese Christenverfolgung von den Leitmedien massiv heruntergespielt wird? Und: Wie pervers: Wir Europäer nehmen grösstenteils nicht Christen auf, die diese allgewaltige, allumfassende Verfolgung im Nahen Osten zu erleiden hatten, sondern (nicht verfolgte) Andersgläubige. Verlogene Welt.
Heisst dies, dass ich Menschen anderen Glaubens oder anderer Rassen weniger respektiere? Nein, in keiner Weise. Aber es ist doch skandalös, dass man bei uns bezüglich Asylzulassung aktuell nicht den (verfolgten) Christen den Vorzug gibt. Warum skandalös? Grund 1: Es ist eine Frage der Fairness: Keine andere Glaubensgemeinschaft wird in solch einem Ausmass verfolgt wie die christliche; dies schreit förmlich nach Solidarität. Grund 2: Pflicht der Verteidigung des Heimatlandes: Es ist eine Tatsache, dass Massen (!) radikalster (!) Muslime via «Flüchtlingsströme» nach Europa eingedrungen sind. Sloterdijik, einer der bekanntesten Philosophen Deutschlands, sagte bezüglich der Migrantenflutung treffend: «Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung.» Grund 3: Pflicht der Verteidigung des christlichen Glaubens: Man versucht gerade, den christlichen Glauben in Europa (bewusst!) zu zerstören! Sind Sie sich dessen bewusst, liebe Frau Schöb? Wo bleibt denn da Ihr Protest?! Es wäre schön, wenn Sie mal die massiv bedrängten Christen in Schutz nehmen würden! Sie warnen vor «Islamfeindlichkeit», doch warum warnen Sie nicht auch vor der massiven Christenfeindlichkeit?
Bei allem Respekt, liebe Frau Schöb: Aus Ihren Äusserungen muss man schliessen: Leider sind Sie (bezüglich «Flüchtlingen» bzw. Orbán) der gigantischen (antichristlichen) Welt-Manipulation auf den Leim gegangen. Augenöffner-Filmdokumente: www.youtube.com, Suchbegriffe «Flüchtlinge» und «Rede Orbán». Fundierte Artikel bezüglich des löblichen Christen Orbán finden sich auch auf www.katholisches.info.


Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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