Leserbrief

Gefahr durch Mutterkühe

Marlen Frick-Eberle,Pädergross 11, Balzers/Malbun | 6. Juli 2016

Kuhangriffe

Gut, kommt dieses Thema zur Sprache, denn die Gefahr, von einer Mutterkuh angegriffen zu werden, darf nicht unterschätzt werden. Selbst begegne ich jeglichem Vieh mit grösstem Respekt und Abstand, würde nie durch eine Weide laufen. Es ist aber auch an die Verantwortung der Hirten zu appellieren, dass Mutterkühe und ihre Kälber nicht auf Wanderwege und Alpstrassen gehören. Vergangenen August war ich selbst Opfer eines Kuhangriffs auf der Sareiserstrasse beim Turna-Stall. Ein öffentlicher Weg, wo täglich viele Personen, auch Familien mit Kindern, unterwegs sind. Ich kam mit einem «blauen Auge» glimpflich davon – dank meiner Wanderstöcke, die ich leider massiv einsetzen musste; ich hätte sonst keine Chance gegen die aufgebrachte Kuh gehabt. Ihr Kalb lag circa 50 Meter von ihr entfernt am Wegrand, ich konnte es also nicht sehen und war daher total geschockt, als mich die Kuh frontal angriff. Ich hab von einer Anzeige abgesehen, hätte es aber tun sollen, da anderntags an gleicher Stelle von derselben Kuh eine Frau schwer verletzt wurde – es wäre ihr einiges erspart geblieben.


Marlen Frick-Eberle,
Pädergross 11, Balzers/Malbun

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