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Leserbrief

Das Malbuntal stellt den Himmel auf Erden dar

Hans Gassner, Austrasse 28, Vaduz | 21. Juni 2016

«Lebenswertes Malbun»

Die oben aufgeführten Worte verwendeten unsere Vorfahren.
Was sich zurzeit im Gemeinderat Triesenberg abspielt, verstehen viele Bürger/-innen nicht mehr. Dass die Gemeinde Triesenberg sich für den Erhalt des Hotels Gorfion einsetzt, finde ich richtig. Für mich gibt es bei diesem Argument kein Wenn und Aber. Auch muss die Gemeinde Triesenberg im Stiftungsrat für ein lebenswertes Malbun vertreten sein. Der Gemeinderat soll sich zum Wohle der Gemeinde und auch für das Ferien- und Skigebiet Malbun einsetzen.
Das zweite Problem, was überhaupt kein Problem ist, ist, dass der Vorsteher sich mit einem Betrag von 5000 Franken im Stiftungsrat für ein lebenswertes Malbun beteiligt hat. Meine werten Gemeinderäte, man kann auch die Probleme an den Haaren herbeiziehen. Dass wegen der 5000 Franken eine Geschäftsprüfungskommission eingesetzt wird, obwohl der Vorsteher laut Gemeindegesetz über 20 000 Franken verfügen kann, ist einfach unverständlich, ja sogar schizophren. Wenn ich das richtig interpretiere, ist diese Geschäftsprüfungskommission ins Leben gerufen worden, weil der Vorsteher den Gemeinderat nicht vorinformiert hat. Ich frage: Ist diese Vermutung richtig? Das ganze Geplänkel ist für viele nicht nachvollziehbar. Werte Gemeinderäte, sehen Sie nicht alles durch die Parteibrille und versuchen Sie, objektiv und miteinander die Probleme zu lösen. Dass es politische Auseinandersetzung gibt, das liegt in der Sache der Natur. Meines Erachtens darf im Gemeinderat auch diskutiert werden, was auch sein soll, aber immer der Sache dienend nicht aus den Augen zu verlieren. Einfach zum Nachdenken.

Hans Gassner, Austrasse 28, Vaduz

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