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Leserbrief

Wahnsinnsbrücke

Josef Oehri,Oberweilerstrasse 23, Ruggell | 13. Juli 2017

In Zeiten, in denen gespart werden muss, ist ein solches Projekt nicht angebracht. Auch braucht es kein Symbol, dass uns zeigen soll, wie gut sich die Unter- und Oberländer verstehen. Eine Brücke wird normalerweise gebaut, um fliessende Gewässer oder Täler zu überqueren. Solche Hindernisse sehe ich nicht.Auch werden mit Sicherheit die Kosten von einer Million Franken schlussendlich auf zwei anwachsen, was bei öffentlichen Bauten Normalität ist. Es gibt sicher andere Möglichkeiten, diese Summe sinnvoll einzusetzen, wo auch ein Nutzen für die Bevölkerung entsteht.
Argumente der Beführworter sind, dass es dem Tourismus zusätzliche Einnahmen bescheren könnte. Die Hotellerie und das Gastgewerbe würde von den vielen Touristen aus nah und fern riesige Einnahmen generieren. Meistens treffen solche Annahmen nicht ein. Es sind eben nur Visionen, mehr nicht.
Warum wurden im Vorfeld nicht Umfragen gestartet, um die Bevölkerung zu fragen, was ihre Meinung zu diesem Projekt ist? Warum gab es keinen Ideenwettbewerb? Auch glaube ich nicht, dass die Mehrheit zustimmen würde. Für mich und auch für viele andere Bürger dieses schönen Heimatlandes, davon bin ich überzeugt, ist diese Brücke etwas, was wir nicht brauchen.

Josef Oehri,
Oberweilerstrasse 23, Ruggell

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