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Leserbrief

Unsensible Vorgangsweise der Behörden

Dr. Reinhard Pitschmann,Rechtsanwalt,Mauren, Lachenstrasse 20 | 18. Juni 2016

Spatenstich in Mauren

Am 15. Juni hat der Spatenstich des Pflegewohnheims St. Peter und Paul in Mauren stattgefunden. Die Nachbarn wurden mit Schreiben, eingegangen am 16. Juni, vom Amt für Bau und Infrastruktur über dieses Baugesuch verständigt. Innert einer Frist von 14 Tagen wären Einsprachen möglich. In der Zwischenzeit hat jedoch der Bau bereits begonnen, wurden Wege und Abstellplätze errichtet. Natürlich ist ein derartiges Pflegewohnheim in Mauren wünschenswert, wäre jedoch ein sensiblerer Umgang der Behörden mit entsprechend einspracheberechtigten Nachbarn angebracht. So wäre es doch geradezu selbstverständlich, wenn von einem entsprechenden Baugesuch vor dem Spatenstich die Nachbarn verständigt werden. Zudem wäre zu empfehlen, bei Spatenstichen nicht nur die Politiker einzuladen, sondern auch die betroffenen Bürger. Eine bessere Öffentlichkeitsarbeit wäre hier doch wohl angesagt. Ein Schelm, wer glaubt, dass allfällig mögliche Einsprachen nach erfolgtem Baubeginn und nach erfolgtem Spatenstich noch wirklich ernst genommen werden.

Dr. Reinhard Pitschmann,
Rechtsanwalt,
Mauren, Lachenstrasse 20

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