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Leserbrief

Es ist fünf vor zwölf!

David Vogt,Rheinstrasse 54, Balzers | 8. Juni 2016

Mindestertragssteuer

Wie wir täglich miterleben dürfen, haben unsere Eltern und Grosseltern ein lebenswertes Liechtenstein hinterlassen. Es wäre wünschenswert, wenn unsere Kinder und Enkelkinder in Zukunft ähnlich positiv über die heutige Generation berichten könnten. Das Verhalten vieler Politiker lassen in mir aber Zweifel aufkommen. Zugegebenermassen hat der Finanzplatz nicht nur Positives gebracht, Tatsache ist aber, dass wir unseren Wohlstand zu einem grossen Teil dem Finanzplatz zu verdanken haben. Anstatt über die Erhöhung der Mindestertragssteuer zu diskutieren, sollten diese Damen und Herren ein Beispiel an den Politikern der 1970er-Jahre nehmen. Ich erinnere mich bestens, dass die Regierung und die Steuerverwaltung mit einem älteren Herrn einen Steuerpauschalvertrag über 10 000 Franken abgeschlossen haben. Nur wenige Jahre später verstarb dieser Herr und widmete sein ganzes Vermögen einer gemeinnützigen Stiftung, die bis zum heutigen Tage über 50 Millionen Franken ausgeschüttet hat. Wir alle durften von dieser Stiftung direkt oder indirekt profitieren. Das nenne ich nachhaltige Politik. Klienten, die Liechtenstein aus Rechtsunsicherheit verlassen, werden nie mehr zurückkehren und insbesondere keine neuen gemeinnützigen Stiftungen zum Wohle unserer Gesellschaft errichten.

David Vogt,
Rheinstrasse 54, Balzers

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