Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Initiativen nicht im Keim ersticken

Fabian Meier,Fürst-Franz-Josef-Strasse 68, Vaduz | 8. Juni 2016

Innovationswettbewerb

Sowohl Regierungschef Hasler als auch sein Stellvertreter Zwiefelhofer entwickeln seit geraumer Zeit Ideen und konkrete Massnahmen, um Liechtenstein auch in Zukunft voranzubringen. Beide beschäftigen sich mit dem Thema Innovation, was gut und auch richtig ist. Der grosse Unterschied zwischen den beiden liegt nicht nur im Inhalt sondern auch im Verhalten. Hasler unterstützt die Aktivitäten Zwiefelhofers, freut sich über jede Chance, die uns weiter bringt und versteht alle Vorhaben als grosses Ganzes. Währenddessen äussert sich Zwiefelhofer spöttisch über die Pläne des Regierungschefs und versucht mit Unterstützung seiner Parteizeitung keine Möglichkeit der Häme auszulassen und jede Initiative im Keim zu ersticken. Der Gipfel ist die nicht repräsentative Umfrage vergangene Woche im «Vaterland», wo eine anonyme Leserschaft befragt wird, ob sie auch der Meinung sei, dass es zur Ansiedelung junger Unternehmer keine Experten in Liechtenstein gebe und es dafür ausländische Berater brauche. Das Ergebnis der Umfrage ist komplett irrelevant. Über 90 Prozent der Teilnehmenden dürften nämlich gar nicht wissen, was Seed-Investments überhaupt sind. Ich mache mir ehrlich Sorgen um unser Land, wenn ein Kandidat für das Amt des Regierungschefs wichtige Initiativen im Keim zu ersticken versucht und dazu Journalisten als Erfüllungsgehilfen missbraucht. Wenn wir auch in Zukunft auf eine innovative und starke Wirtschaft schauen wollen, dann müssen alle an einem Strang ziehen und jede Chance nützen – ganz im unternehmerischen Sinne.


Fabian Meier,
Fürst-Franz-Josef-Strasse 68, Vaduz

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung