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Leserbrief

Rasanter Staatsbetrieb

René Schwyzer,Mühlegass 19, Gamprin | 3. Juni 2016

Glasfasernetzausbau

In den gestrigen Ausgaben der beiden Landeszeitungen war zu lesen, dass die LKW den Ausbau des Glasfasernetzes in Liechtenstein vorantreiben. Ich begrüsse diesen Ausbau, sollte doch ein entwickeltes Land wie Liechtenstein in solchen Belangen nicht hinten anstehen. Es stellt sich aber die Frage, warum der Ausbau in einem Land mit der überschaubaren Grösse Liechtensteins noch 16 Jahre in Anspruch nehmen soll. Auch die Art und Weise des Ausbaus erschliesst sich mir nicht ganz. So wurde die Mühlegass in Gamprin komplett saniert. Zwei Jahre lang dauerte dieser Umbau. Und trotzdem wird dieses Projekt nicht genutzt, um diese dicht besiedelte Strasse ans Glasfasernetz anzuschliessen. Im Gegenteil: Es bleiben sogar, und dies im Jahre 2016, einzelne Häuser an der Jahrzehnte alten Freileitung hängen. Auf Anfrage bei den LKW, warum denn nicht zumindest alle Anwohner unterirdisch erschlossen werden, muss einmal mehr die Kostenfloskel als Antwort herhalten. Da ist es doch befremdend, wenn man wenig später den Jahresgewinn der LKW von 9,6 Millionen Franken erfahren darf. Es bleibt die Hoffnung, dass bis in 16 Jahren, wenn die letzten Gebäude in Liechtenstein ans Glasfasernetz angeschlossen sind, dieses nicht schon wieder überholt ist.

René Schwyzer,
Mühlegass 19, Gamprin

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